Star Trek Beyond, Justin Lin

Hier. Das Drumherum ist schlimm trivial. Ein Nebendarsteller verunglückt auf selten dämliche Art und Weise. Mit der Alibaba Pictures Group hat man chinesische Investoren an Bord für ein internationales Produkt. Das Drehbuch ist unter unschönen (branchenüblichen?) Umständen entstanden. Ehemalige Darsteller unterhalten sich mit aktuellen Darstellern über homosexuelle fiktive Personen, die letztlich also doch Surrogate von „echten“ und „erfundenen“ Mitarbeiter sind und die somit diese Unterscheidung als Unfug deutlich machen.

Und was ist drin? Ein solider, unterhaltsamer und sympathischer Film, der exakt dosierte Referenzen an Vergangenes verteilt und ohne Überlänge einen ganzen Saal füllen kann. Verwirrend sind die schrägen Horizonte: Schiff schief, Himmel überall, Raumstation mit Gravitationsringen und -strömen. So eine Hektik.

Aber vor allem: Keine Klingonen. Eigentlich könnte der Blogtext hier enden, denn der Konsument ist wirklich sehr enttäuscht und hoffte auf einen prachtvollen Idris Elba als Klingonenkapitän mit gezackten Metallen und Blutwein und wehender Perücke.

Das Gesetz der Serie bewirkt auch, dass Erwartungen aufgebaut und ignoriert werden können. Vielleicht nächstes Mal.

Autor: festerben

Hier geht's um schnelle Verdauungshilfe, keine ausufernden (oder gerechten) Rezensionen. Angstgegner ist die Orthographie.

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