Ghostbusters, Paul Feig

Hier. Das geht voran. Das macht Sinn. Das hat aber auch den unsäglichen Gendershitstorm im Vorfeld erstens nicht verdient und zweitens anscheinend nicht für ein besseres Einspielergebnis nutzen können.

Der Film bedient sich bei seinem Namen selbst, dem Grund seiner eigenen Entstehung, und zeigt eine seltsame, sehr moderne Form des Seriellen: die Pseudokopie mit Überbleibseln aus dem „Original“ (Cameos, Verweise, etc.). Wie kann das sein? Macht man heute Filme so? Kann man einen solchen Film noch „neu“ nennen? Zweifellos waren alle Beteiligten kreativ – aber sie durften es nur sein, weil der Vorfahr Erfolg hatte. Setzt das diesen Film herab? Und wenn er sich nicht am Markt behaupten kann, ist er und das Werk aller Beteiligten dann weniger wert?

Jawohl, sehr bunt und komisch und auch sympathisch geht es auf dieser Jahrmarktsattraktion dar. Spass für Jung und Alt, harmlos und süffig. Manchmal bricht der 3D-Glibber aus den schwarzen Balken. Oder geht das nur dem Einzelkonsumenten so?

Autor: festerben

Hier geht's um schnelle Verdauungshilfe, keine ausufernden (oder gerechten) Rezensionen. Angstgegner ist die Orthographie.

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