Batman, Tim Burton

Hier. Nacht, Mondlicht, Teufel, Tanzen. Hinsichtlich jüngerer Inkarnationen der Figuren und Symbole macht dieser erste Batman nach Adam West ziemlich Laune. Auch im Flugzeug, auch angetrunken.

Wie stofflich das alles ist: der arme Herr Keaton kann kaum den Kopf drehen. Das schwarze Gummi wird für jede Einstellung ausgetauscht und nur der Schnitt macht Batman beweglich. Wie mühevoll Nicholsons Make-up wirkt und wie schwierig es hat sein müssen, die „Tarn-“ Schminke über die „echte“ Schminke zu legen. Hautfarbe auf leichenweisser Haut. Was für ein vielschichtiger Charakter, der jetzt im Suicide Squad wie die Sau durch’s Dorf getrieben wird.

Burtons Generalthematik wird äusserst deutlich: das Schöne und das Hässliche. Kosmetik bringt Gotham in die Knie, Masken machen Menschen mobil. 1989 ist lange her – so lange dann aber doch nicht. Schnell nochmal das Amiga-Spiel googlen. Achja.

Autor: festerben

Hier geht's um schnelle Verdauungshilfe, keine ausufernden (oder gerechten) Rezensionen. Angstgegner ist die Orthographie.

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