Dark Places, Gillian Flynn

Hier. Was soll ein Thriller leisten? Vielen Menschen die Aufmerksamkeit rauben, entführen, fesseln. Was ist ein Bestseller? Ein Buch/Produkt, das auch von Käufern gefunden wird, die sonst eher nicht derlei Dinge konsumieren.

Raub, Entführung und Fesselung sind wunderbare Instanzen der Kausalität, und die braucht’s beim Thriller auch inhaltlich: wenn-dann. Es soll Menschen geben, die glauben an Gründe. Auch im Allgemeinen, auch sonstwo. Tststs.

Über solche Sachen denkt man nach, wenn man Dark Places liest, eine formschöne und windschlüpfrige Ansammlung der bekannten Nöte im Krimi. Flynn überfordert keinen Leser – Vergangenheit und Gegenwart wanken miteinander in den Showdown. Selbiger ist… unbefriedigend. Leider lässt es sich nicht anders sagen. Teile des Grundes erscheinen zu spät, zu „unplausibel“ – was auch immer das heisst. Vielleicht klappt’s bei der Filmversion ein wenig besser.

Autor: festerben

Hier geht's um schnelle Verdauungshilfe, keine ausufernden (oder gerechten) Rezensionen. Angstgegner ist die Orthographie.

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