Mad Max: Fury Road, George Miller

Hier. Wieder einmal. Ein Knattergedicht auf offener Straße. Aber eigentlich ein säkulares Selbsthilfe-Vehikel: am Anfang stellt Max sich vor und sagt was seine Welt ist. Am Ende ein Sinnspruch, der auf die Schwierigkeit der Verbesserung des Selbst direkt hinweist. Zwischendurch fährt die Bande tatsächlich einmal hin – und dann einmal her. Bäm.

Vielleicht ist diese epische Rauferei besser als jede breitbildige Darstellung des Endes der Welt – eben weil es nicht das Ende ist, wenn Nationen zerfallen und es zurück zum Wesentlichen geht und der menschliche Habitus wieder nackter in Erscheinung treten kann. Hier ist das Streben nach Glück ehrlich und engagiert. Manche dürfen Zeuge sein.

Autor: festerben

Hier geht's um schnelle Verdauungshilfe, keine ausufernden (oder gerechten) Rezensionen. Angstgegner ist die Orthographie.

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