Legend, Brian Helgeland

Hier. Der doppelte Hardy ist ein vortreffliches Bild für die Propaganda, für die Poster und die Trailer. Dass es tatsächlich um einen Doppelmenschen geht, wird im Nachhinein klar. Der Doppelmensch ist freilich der Verbrecher: uneins mit sich selbst, getrieben von Gier und Ambition, aber auch von echtem Interessen. Der Held seines eigenen Widerstandes. Die einzig wahre Verkörperung des gelebten Kapitalismus im Kontext problematischer Männlichkeiten? Vielleicht.

Der Film ist schnell, nimmt sich aber Zeit für die historischen Orte, denen er als Echo dient. Das sind keine schönen Orte. Und dann immer dieser Tee!

Der Kniff mit der Erzählperspektive mag nicht neu sein, erfüllt aber seinen Zweck. Man ist distanziert von den Verbrecherhirnen, man schaut die Krawalle an. Man ist aber dann doch „attached“. Passt.

Autor: festerben

Hier geht's um schnelle Verdauungshilfe, keine ausufernden (oder gerechten) Rezensionen. Angstgegner ist die Orthographie.

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