The Interview, Evan Goldberg, Seth Rogen

Hier. Werktags geschaut, Pflichtkonsum, nicht viel erwartet. Wie stellte sich dann doch die Unterhaltung ein? Dies geschah, indem der erwartete arge Humor mit deutlichem Körperbezug von überraschend sympathischen Schauspielern dargeboten wurde und indem die eigentlich auch erwartete Geschichte dann doch noch Haken schlägt.

Diese Art Filme zeigen das Kino, die Filmindustrie, als ein Verdauungsorgan der Masse – und das ist auf gar keinen Fall böse oder verächtlich gemeint. Eine Außenstelle des überladenen Sehzentrums. Es ist ein Bilderkompost, der ubiquitäre Motive respektlos behandelt und sie so, zumindest für die Dauer eines kompakten Filmes, wieder interessant machen. Mit Memes fängt man Mäuse und steinzeitkommunistische Allmachtsdiktatoren geben einen guten Haken, an denen das Sinnbild aufgehängt werden kann.

Autor: festerben

Hier geht's um schnelle Verdauungshilfe, keine ausufernden (oder gerechten) Rezensionen. Angstgegner ist die Orthographie.

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