Fear and Loathing in Las Vegas, Terry Gilliam

Hier. Der Klassiker, erneut konsumiert. Das komödiantische Talent der Darsteller ist unbestreitbar, wenn man denn Seltsamkeit komisch findet. Gilliam feilt und stützt den amerikanischen Mythos der Freiheit und bekräftigt, wie Thompson, das damals in den 60ern wohl etwas entstand das nicht so lange trug wie zunächst gedacht. Am Ende der Massenbewegung (und -befreiung?) kommt das Individuum und die lukrative Selbstdarstellung, die Thompson ja nunmal als (wenn auch „alternative“) celebrity betreibt. Jaja, das wird posthum von anderen betrieben. Hunter ist ’n dufter Kerl, bestimmt. Aber wir und Terry Gilliam kennen ihn nur, weil er sich selbst als Autorität etablieren konnte. Die Seltsamkeit wird arg benötigt, nicht von allen aber vielen.

Und nebenbei passt das Ding auch zu einer AmericanDream-vs-AmericanNightmare Diskussion in einem Englisch-LK in Braunschweig oder so.

Autor: festerben

Hier geht's um schnelle Verdauungshilfe, keine ausufernden (oder gerechten) Rezensionen. Angstgegner ist die Orthographie.

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