Das Ende von Eddy, Edouard Louis

Hier und hier. Didier Eribon als Referenz zuerst – macht Sinn. Derb und hart ist die Jugend in der heteronormativen und auch asozialen Provinz… Am Ende dann die Befreiung. Der Titel ist eine Provokation, denn eigentlich beginnt Eddy am Anfang. Das Ding fügt sich ein in die gefühlt unzähligen Befindlichkeitsliteraturen mit Authenzitätsautorität, aber es sticht doch hervor. Als Leser hat man das Gefühl das hier nur in eine Richtung erzählt wird, nämlich geradeaus. Auf das Ende und den Anfang zu. Keine Zeit wird verloren: es wird das gesagt, was eben war. Monsieur Louis bleibt der Literatur hoffentlich erhalten… irgendwie. Nehmt es hin. Macht was damit. Oder eben nicht.

Das kann vielleicht nur Frankreichs Literatur, dieses unverblümte Ausholen und Schwingen und Treffen.

Autor: festerben

Hier geht's um schnelle Verdauungshilfe, keine ausufernden (oder gerechten) Rezensionen. Angstgegner ist die Orthographie.

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