Harry Potter V & VI, David Yates

Phönix und Halbblutprinz. Die Tendenzen der Vorgänger werden höchst professionell fortgeführt und mit Sicherheit wurden Testpublikums (Testpublikumme? Testpublikommata?) sehr effizient genutzt. Das nervige kindische Over-Acting kam nicht wieder.

Es bleibt zu vermuten, wie Rowling sich das ausdachte: der Mythos sagt, sie sei arbeitslos im Café sitzend auf den Erstling gekommen, der dann von Dutzenden Verlegern abgelehnt wurde. Sind die Geschichten von Harald Töpfer alle improvisiert? Kam da eins nach dem anderen oder kam eins zum anderen?

Der traurige Gedanke beim Schauen der Spektakularisierung von weisser Mittelklassenpubertät gilt wieder dem Publikum: das sind so Leute, die nur einmal im Jahr ins Kino gehen, am besten noch über die Weihnachtsfeiertage wenn eh viel Zeit zu töten ist und die seltsamen Neffen/Enkel/Kinder beschäftigt werden wollen und man will ja mal nicht so sein. Das sind Leute die beim Abspann schon gedanklich auf dem Parkplatz sind. Die sich über die Süsse des Popcorns echauffieren. Die durch das Sehen von Harry Potter Gegenleistungen von den Bälgern erwarten, wie zum Beispiel Dankbarkeit und Ruhe.

Autor: festerben

Hier geht's um schnelle Verdauungshilfe, keine ausufernden (oder gerechten) Rezensionen. Angstgegner ist die Orthographie.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: