Alien I-III, R. Scott & J. Cameron & D. Fincher

Ist Fox bereits Eigentum von Disney? Bestimmt. Also können die Avengers demnächst Xenomorphs bekämpfen. Und Captain Phasma kommt auch noch vorbei. Venom und das Alien? Irgendwie vermischt sich alles. Deshalb sind archäologische Exkursionen in vergangene dramatische Spektakel so wichtig.

Fein ist hier, bei einer Sequenz-Unterhaltung des letzten Zeitalters, dass jede „Folge“ vollkommen anders ist. Stumpfestmöglich wird der Held und seine ihn umgebenden Kernelemente in die nächste Variation gesteckt. Die Themen sind sogar mit Akademikern kompatibel: Geburt, Sex, Gewalt, Geschlechtlichkeit und ein Potpourri an Gender-Bullshitereien. Der erste Teil besticht mit Klaustrophie in einer Zukunft, die das Gegenteil von Star Trek und menschlich, ja: allzu menschlich ist. Teil zwei dient dann Cameron als Paradebeispiel seiner 1980er Maschinenphantasien. Und Kyle Reese ist der Verwundete. Teil drei wird grungy, will gemeiner sein als er dann doch ist, und lässt Fincher seine bewährte beige-grau-gelb-düster Farbpalette abspielen. Und Frau Weaver wehrt sich nicht gegen die Vereinnahmung durch den Blockbuster. Dass sie auch als Torwächter fungieren kann, macht sie nur sympathischer.

 

Bildschirmfoto 2018-08-01 um 09.18.02

 

Wie soll das weitergehen? Der dreiste vierte Teil und der polierte Abschluss-Doppelpack kommen als nächstes. Aber ob man dann noch die Nerven für die Predator-Crossovers hat sei mal dahingestellt. Xenomorph, ick hör‘ dir geifern.

 

Autor: festerben

Hier geht's um schnelle Verdauungshilfe, keine ausufernden (oder gerechten) Rezensionen. Angstgegner ist die Orthographie.

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