The Nix, Nathan Hill

Hier und hier. Es zog sich. Die letzten Seiten wurden deutlich rasanter durchgeklickt, denn die Mischung an epischer US-Populärgeschichte und Familien-Dechiffrierung hätte auch auf 2/3 der Seiten gepasst. Der Autor hält freilich die Aufmerksamkeit: ein bisschen Humor, ein bisschen realistische Zeitgeistverweise, ein bisschen Satire und Kritik. Doch nur ein einziger Protagonist ist sympathisch – der etwas verhuschte Professor. Seine Mutter und alle anderen Figuren sind teils frustrierend, erschreckend dumm oder einfach nur mitleiderregend. Ein Antagonist, der böse Polizist/Richter/RepräsentantDesZivilenFaschismus, wird auf der vorletzten Seite einfach so ausgehebelt. Er war vorher flach und episch aufgebaut worden, nur um dann, schwups, wieder zu verschwinden. Löst sich alles in Wohlgefallen auf? Fast.

Autor: festerben

Hier geht's um schnelle Verdauungshilfe, keine ausufernden (oder gerechten) Rezensionen. Angstgegner ist die Orthographie.

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