Harry Potter VII & VIII

Hier. Heiligtümer des Todes. Tödliche Hohlheit? Nein, nein: würdiger Abschluss und so wird begangen, easy. Die Reihe wurde gut zu Ende dekliniert. Schön ist, wenn das Ende anders als der Anfang ist. Fast erwachsen toben die dreisten Drei eigentlich vor allem durch unzivilisierte Ebenen und bekommen Lagerkoller im Zelt.

Und: Hurra, die Schule brennt. Eigentlich ein befreiendes Ereignis. Mit Rat und Tat wird die Zivilistenbaumaschine zerlegt und alle Fesseln werden mutwillig durchtrennt. Der hohe body count überrascht dann freilich doch – vor allem weil der Konsument nie so richtig verstanden hat, warum es denn nun unbedingt Krieg geben musste.

Noch ein Wort zu Snape: bis zum jüngsten Konsum habe ich die letzte Wendung nicht gekannt. Klar war mir aber, dass der nicht einfach so zur dunklen Seite rübergemacht haben kann, denn schwarze Textilien sind selten klare Indizien. Ich sprang also an gegebener Stelle auf und rief „Ha-haaa! Ich hab’s gewusst!“ denn freilich ist das kein Schurke, auch wenn er den fatalen Zauberstabschwung ausführte. Wie wunderbar das geschrieben ist und wie fein dieser Charakter gelöst wurde… Always. Das ist eine wichtige Lektion für Harald Töpfer. Eltern sind nur so lange Ikonen wie sie als solche nützlich sein können. Und um Lektionen geht’s ja hier, oder? Bildungsauftrag und so.

Autor: festerben

Hier geht's um schnelle Verdauungshilfe, keine ausufernden (oder gerechten) Rezensionen. Angstgegner ist die Orthographie.

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