The Apartment, S. L. Grey

Hier. Spoiler-Warnung: das Ende hat mich nicht umgehauen. Es geht um eine Variante des Gruselschlosses, dass sich mit psychischer Energie vereint und wo schlechte Gewissen und ähnliche Gespenster munter schocken und rocken. Und vom Ende wurde in den verkaufsfördernden Blurbs auf dem Cover geschwärmt. Da hält man länger durch. Da bleibt man schon mal länger in der Wanne liegen, um es denn nun auch zu erreichen, diese „shocking resolution“.

Bis dahin war es okay. Endlich mal ein Roman aus Südafrika, immerhin. Aber immer dieses Gewese um die Kinder. Im Mittelalter gab es keine Kinder, nur schwache Menschen die mit jedem Jahr nützlicher werden. Heute sind Kinder Statussymbol und Heilsbringer der nuklearen Familie.

Vielleicht wurde das Vergnügen auch gemindert weil parallel derzeit Amerikanische Horrorklassiker in einem Sammelband gelesen werden (immer mal wieder, immer kurz vor Mitternacht). Vielleicht erwartet man zuviel von allem, wenn nachts zuvor der König in Gelb im Raum war.

Autor: festerben

Hier geht's um schnelle Verdauungshilfe, keine ausufernden (oder gerechten) Rezensionen. Angstgegner ist die Orthographie.

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